Skurrile Komödie in der Realschule

Gelungene Aufführungen der Theater-AG / Patienten „gehen Arzt auf den Leim"

Weil die Praxis erst seit heute geöffnet und das Wartezimmer noch ganz leer ist, muss schließlich der Mann von der Telefongesellschaft als erster Patient herhalten. Doch Doktor Ringelspitz weiß auch diesen Kandidaten umfassend zu beraten – selbst wenn diesem ja gar nichts fehlt. Mit der Komödie „Ein Doktor für alle Fälle" begeisterte die Theater-AG der Diepholzer Realschule zum Abschluss des Schuljahres unter der Leitung von Sandra Brand.

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Die Theater-AG der Realschule Diepholz begeisterte ihre Mitschüler in der Komödie „Ein Doktor für alle Fälle"
Von links: Florian Sierp (Herr Meyer), Nick Denk (Michael Krummbach), Danja Sophie Riebe (Frau Butterweck), Torben Mundhenke (Doktor Ringelspitz), Tim Husmann (Emil), Pia Marlen Wilms (Erna Pommel) und Dominique Balschun (Evelin).
Foto: Trubel-Banke

In der Praxis von Doktor Ringelspitz (Torben Mundhenke) geht es turbulent zu. Statt des Telefonhörers hat sich ein Patient das Bügeleisen ans Ohr gehalten und schon muss der Arzt ran. Weil eine Dame sich scheiden lassen will, bittet auch sie den schusseligen Mediziner um Hilfe. Würde nicht Ringelspitz´ Arzthelferin Erna Pommel (Pia Marlen Wilms) scheinbar die Fäden in der Hand halten und auch einmal in den Arztkittel schlüpfen, würde die Praxis bald ganz im Chaos versinken. Mit allerlei absurden und komischen Dialogen unterhielten die AG-Teilnehmer der Klassen fünf bis neun ihre Mitschüler im Foyer der Realschule.

Schwungvoll und authentisch wussten die Jugendlichen in ihre Rollen zu überzeugen. „Schon in den Proben waren alle von Anfang an eifrig und mutig bei der Sache", beschreibt Sandra Brand ihre Erfahrung mit der Arbeit mit den jungen Schauspielern.

Als am Ende des Stückes die Behandlungsmethoden des vermeintlichen Doktor Ringelspitz dann doch zu skurril erscheinen, legt man ihm das Handwerk. Er und Erna Pommel sind nämlich tatsächlich aus einer Heilanstalt ausgebrochen und werden aus der Praxis abgeführt.

 

 

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