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Gemeinsam für das Moor – Die 8. Klassen beim Entkusseln im Diepholzer Moor

Gummistiefel an, Handschuhe übergestreift und los geht’s: Am 1. und 2. Oktober 2026 tauschten unsere 8. Klassen das Klassenzimmer gegen das Diepholzer Moor. Unter der Leitung des Naturpark Dümmer und Julia Nixdorf machten sich die Schülerinnen und Schüler daran, die Moorflächen beim Entkusseln zu pflegen.

Dabei zeigte sich das Wetter ganz unterschiedlich: An einem Tag mussten sich alle mit Regen arrangieren, am nächsten Tag strahlte die Sonne über dem Moor. Doch egal, ob mit nassen Jacken oder bei bestem Herbstwetter – angepackt wurde an beiden Tagen kräftig. Mit viel Einsatz entfernten die Schülerinnen und Schüler junge Bäume und Sträucher aus den Moorflächen und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieses besonderen Lebensraumes.

Durch das Entkusseln bleiben die offenen Moorflächen erhalten und bieten weiterhin Lebensraum für typische und seltene Moorpflanzen und -tiere. Werden die Flächen zunehmend von Bäumen und Sträuchern überwuchert, entziehen die Gehölze dem Moorboden wertvolles Wasser. Gleichzeitig sind Moore wichtige Wasserspeicher und leisten als natürliche Kohlenstoffspeicher einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz.

Für unsere Schülerinnen und Schüler war der Einsatz eine besondere Gelegenheit, den Natur- und Umweltschutz nicht nur im Unterricht zu besprechen, sondern selbst aktiv zu werden. Mit ihrer Arbeit haben die 8. Klassen einen ganz konkreten Beitrag zum Erhalt des Diepholzer Moores geleistet.

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Realschule Diepholz erneut als Umweltschule in Europa ausgezeichnet

Wir freuen uns sehr: Die Realschule Diepholz wurde erneut als „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet. Damit wird das vielfältige Engagement unserer Schule für Umwelt, Nachhaltigkeit und Bildung für eine zukunftsfähige Gesellschaft gewürdigt.

Im aktuellen Projektzeitraum standen zwei Themenbereiche besonders im Mittelpunkt:

„Aktiv für den Klimaschutz in unserer nahen Umgebung“ und „Insekten auf der Spur – Bedeutung der Biologischen Vielfalt erfahren“.

Rund um das Thema Klimaschutz entstanden in Wahlpflichtkursen, Arbeitsgemeinschaften und verschiedenen Klassen zahlreiche eigene Ideen und Projekte. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit Klimawandel und Klimaschutz auseinander und entwickelten unter anderem Podcasts, Erklärvideos, Plakate und Vorträge. Dabei ging es nicht nur um Wissen, sondern vor allem um die Frage: Was kann jeder Einzelne im Alltag für den Klimaschutz tun? Auch bestehende Maßnahmen und Regeln an unserer Schule wurden aufgegriffen und weiterentwickelt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der biologischen Vielfalt und der faszinierenden Welt der Insekten. Bei Exkursionen ins Moor, zum Regionalen Umweltbildungszentrum am Dümmer oder zum Barnstorfer Umwelt- und Erlebniszentrum konnten die Schülerinnen und Schüler die Vielfalt ihrer näheren Umgebung entdecken. Die Pflege eigener Stabschrecken und Mehlkäfer sowie Projekte der Schulgarten-AG und verschiedener WPKs ermöglichten zudem unmittelbare Erfahrungen mit Insekten. Insektenfreundliche Pflanzen, Blühstreifen und ein passend gestaltetes Insektenhotel sind nur einige Beispiele für konkrete Maßnahmen an unserer Schule.

Auch im Unterricht verschiedener Fächer wie Erdkunde, Biologie und Wirtschaft werden die Themen Klimaschutz und biologische Vielfalt aufgegriffen.

Die erneute Auszeichnung zeigt: Umweltschutz ist an der Realschule Diepholz kein einzelnes Projekt, sondern ein fester Bestandteil unseres Schullebens. Besonders wichtig ist uns dabei, dass unsere Schülerinnen und Schüler eigene Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen und ihre Schule aktiv mitgestalten.

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Moor hautnah erleben – Die 6. Klassen unterwegs im Neustädter Moor

Was passiert eigentlich in einem Moor und warum sind diese besonderen Landschaften für Mensch, Klima und Natur so wichtig? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen bei ihrem Besuch der Moorwelten in Wagenfeld-Ströhen.

Zu Beginn ihres Ausflugs erhielten die Klassen im Europäischen Fachzentrum für Moor und Klima (EFMK) einen anschaulichen Einblick in die Entstehung und Entwicklung von Mooren. Ein Film führte in das Thema ein. Die ungewöhnlich gruselige Erzählerstimme sorgte dabei nicht nur für Aufmerksamkeit, sondern machte den Einstieg für die Schülerinnen und Schüler zu einem besonderen Erlebnis.

Anschließend ging es mit Audioguides durch die Ausstellung. An verschiedenen Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen erweitern und bei interaktiven Quizaufgaben ihr neu erworbenes Wissen direkt anwenden. Dabei wurde deutlich, welche wichtige Bedeutung Moore für den Natur- und Klimaschutz haben.

Danach wartete ein besonderes Erlebnis: Mit der Moorbahn „Emma“ ging es hinein ins Neustädter Moor. Inmitten der typischen Moorlandschaft konnten die Schülerinnen und Schüler viele Inhalte aus der Ausstellung wiederentdecken und vertiefen. Dabei lernten sie unter anderem mehr über das Torfmoos und darüber, wie Moore große Mengen Kohlenstoff speichern können.

Der Ausflug verband somit theoretisches Wissen mit unmittelbaren Erfahrungen in der Natur. Gerade diese Verbindung macht außerschulische Lernorte zu einer wertvollen Ergänzung des Unterrichts und ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, die Besonderheiten und die Schutzwürdigkeit der heimischen Moore selbst zu erleben.

Die Realschule Diepholz möchte ihren Schülerinnen und Schülern regelmäßig die Möglichkeit geben, Natur vor Ort zu entdecken und ein Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt zu entwickeln. Unterstützt werden diese besonderen Lernerfahrungen durch die Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz. Dafür bedanken wir uns herzlich.
Der Besuch im Moor hat einmal mehr gezeigt: Wer seine Umwelt kennt und versteht, entwickelt auch ein Bewusstsein dafür, warum es sich lohnt, sie zu schützen.

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Auf Zeitreise in die Steinzeit

Wie lebten die Menschen eigentlich vor mehreren tausend Jahren? Dieser Frage gingen unsere neuen fünften Klassen bei den diesjährigen archäologischen Tagen im Dümmer-Museum in Lembruch ganz praktisch auf den Grund.

Statt Geschichte nur aus dem Schulbuch kennenzulernen, konnten die Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren, wie der Alltag in der Steinzeit ausgesehen haben könnte. Unter fachkundiger Anleitung der Archäologen Thorsten Helmerking und Dr. Hans Joachim Behnke entstanden unter anderem ein Zelt aus Tierfellen und ein Feuer ganz ohne moderne Hilfsmittel. Auch beim Kochen wurde es besonders praktisch: Eier wurden in einem selbst angelegten Erdloch zubereitet. Dabei erfuhren die Kinder viel darüber, wie die Menschen als Jägerinnen und Sammler lebten und mit den Materialien ihrer Umgebung zurechtkamen.

Ein besonderes Highlight war natürlich wieder die Fahrt mit dem Einbaum. Mit vereinten Kräften ging es aufs Wasser – und dabei blieb so manche Hose nicht ganz trocken.

Nach einem erlebnisreichen Vormittag kehrten die Klassen mit vielen neuen Eindrücken nach Diepholz zurück. Die Erfahrungen aus dem Museum bieten nun eine anschauliche Grundlage, um im Geschichtsunterricht weiter in die Lebenswelt der Menschen in der Steinzeit einzutauchen.

Die archäologischen Tage sind inzwischen ein fester Bestandteil für unsere fünften Klassen. Sie ermöglichen einen besonderen Zugang zum Fach Geschichte und zeigen den Schülerinnen und Schülern, dass Geschichte nicht nur aus Zahlen und Jahreszahlen besteht, sondern erlebt, ausprobiert und entdeckt werden kann.

Möglich wird dieses besondere Angebot durch die Unterstützung unserer Förderer. Die Kreissparkasse Grafschaft Diepholz/Syke übernimmt die Kosten für das Programm im Dümmer-Museum, während die Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz die Buskosten unterstützt. Dafür sagen wir herzlichen Dank!

Wir freuen uns bereits auf die nächste Zeitreise in die Vergangenheit!

                                                                                                               

 

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Lernen in der Region: Projekttage der Realschule Diepholz verbinden Natur und Zukunft

Mit abwechslungsreichen Projekttagen verabschiedete sich die Realschule Diepholz am 30. Juni und 1. Juli in die Sommerferien. Im Mittelpunkt standen dabei Natur, Umwelt und Berufsorientierung. Als zertifizierte Naturpark- und Umweltschule bot die Schule ihren Schülerinnen und Schülern zahlreiche Möglichkeiten, die heimische Region aus neuen Perspektiven kennenzulernen und gleichzeitig wichtige Erfahrungen für ihre persönliche Zukunft zu sammeln. Unterstützt wurden die Projekttage von der Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz.

„Unsere Projekttage leben davon, dass Lernen nicht nur im Klassenraum stattfindet“, erläutert Organisatorin Agnes Henke. „Die Begegnung mit außerschulischen Lernorten ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, ökologische Zusammenhänge unmittelbar zu erleben und ihre Heimat besser kennenzulernen.“ Neben Exkursionen arbeiteten die Klassen auch an verschiedenen Projekten in der Schule und setzten sich praxisnah mit Themen des Umwelt- und Naturschutzes auseinander.

Jeder Jahrgang widmete sich dabei einem eigenen Schwerpunkt. Die fünften Klassen beschäftigten sich mit Müllvermeidung, Mülltrennung und Upcycling. Im Umwelt- und Erlebniszentrum Barnstorf erforschten sie außerdem beim Keschern die Tier- und Pflanzenwelt heimischer Gewässer.

Für den sechsten Jahrgang ging es in das Waldpädagogikzentrum Schwaförden. Dort erfuhren die Schülerinnen und Schüler auf spielerische Weise, welche Funktionen der Wald erfüllt und warum sein Schutz von großer Bedeutung ist.

Die siebten Klassen arbeiteten im Regionalen Umweltbildungszentrum am Dümmer-Museum. Mithilfe von Mikroskopen untersuchten sie Wasserproben und gewannen spannende Einblicke in das empfindliche Ökosystem des Dümmers.

Einblicke in die moderne Landwirtschaft erhielten die Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs. Sie besuchten die landwirtschaftlichen Betriebe Wiechering-Sudmann in St. Hülfe und Wolfgang Johanning in Rehden sowie  im Rahmen des Netzwerks Hof Ackerdemie des Landvolks Diepholz die Höfe Stratmann in Drebber und Langhorst im Diepholzer Bruch. Dort erfuhren sie aus erster Hand, wie moderne Landwirtschaft funktioniert, welche Herausforderungen die Betriebe bewältigen und welche Bedeutung die regionale Lebensmittelproduktion für Mensch und Umwelt hat.

Im Jahrgang neun fanden zwei Projekttage zum Thema Berufsorientierung statt. An einem Tag stellten neun Unternehmen aus der Region ihre Betriebe sowie ihre Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten vor und gaben den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Berufswelt. Am zweiten Tag arbeiteten die Schülerinnen und Schüler selbstständig an einem Teamauftrag im Rahmen einer Potenzialanalyse. Dabei setzten sie sich mit ihren individuellen Stärken auseinander und reflektierten ihre Fähigkeiten im Hinblick auf ihre berufliche Zukunft.

Schulleiter Matthias Bahr zog ein positives Fazit: „Die Projekttage haben erneut gezeigt, wie wertvoll praktisches Lernen außerhalb des Unterrichts sein kann. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten vielfältige Erfahrungen sammeln und gleichzeitig wichtige Kompetenzen für Umweltbewusstsein und Berufsleben entwickeln.“

Sein Dank galt allen Lehrkräften, den beteiligten Institutionen und Betrieben sowie den zahlreichen Kooperationspartnern, die durch ihr Engagement zum erfolgreichen Gelingen der Projekttage beigetragen haben.

 

Fotos Jahrgang 5:

Fotos Jahrgang 6:

Fotos Jahrgang 7:

Fotos Jahrgang 8:

Schulbücher und Lehrmittel 2026 – 2027

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

nachfolgend finden Sie alle notwendigen Informationen zur Schulbuchausleihe. (mehr …)

2019-07-12T14:30:20+02:00

Informationen

Realschule Diepholz

Thouarsstraße 20

Telefon: 05441/9268-0

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